Die Zusammenarbeit zwischen adidas und dem DFB Team ist schon lange eine Liebesbeziehung, auf die man sich verlassen kann. Seit bereits mehr als 60 Jahren ist adidas Hauptsponsor der deutschen Fußball Nationalmannschaft. In all den Jahren hat sich auch enorm viel getan. Sowohl im Fußball, als auch beim Sportartikel Hersteller. Die letzten zwei Gruppenspiele der Qualifikationsrunde für die Europameisterschaften 2020 stehen folgendes Wochenende und am kommenden Dienstag an. Grund genug, um auf die Jagd zu gehen und uns mal ein bisschen über die ganze Hintergrundgeschichte schlau zu machen, wie sich diese Ehe eigentlich aufgebaut hat. Und hört auf gar keinen Fall mittendrin auf zu lesen, denn wir zeigen euch auch noch ein paar Fußballschuhe der Nationalspieler, das neue Trikot und den WM Matchall für die Euro 2020. Seid gespannt, denn was ich im Voraus schon verraten kann: "In guten wie in schlechten Zeiten" - Diese Redewendung trifft es beim DFB Team und bei adidas perfekt.

Bevor es allerdings losgeht, möchte ich euch direkt sagen, dass dieser Blog vergleichsweise zu unseren anderen Sneaker-, Inspirations- oder Styleblogs etwas länger wird. Also macht euch noch kurz einen Tee oder je nach Uhrzeit auch gerne ein Bierchen auf und holt euch ein paar Snacks. Nun kann es endlich losgehen 🙂

Jeder kennt das DFB Team und nahezu jeder weiß, dass die Ausstattung grundsätzlich von adidas übernommen wird. Allerdings ertappe ich auch mich selbst (als absolute Fußball Fanatikerin) dabei, mich noch nie wirklich mit der Zusammenarbeit auseinander gesetzt zu haben. Denn alles, was ich euch jetzt an Infos mitteile, ist für die meisten nicht nur neu, sondern auch super interessant & horizonterweiternd.

Das Wunder von Bern als Startschuss

Alles begann zur Zeit der ersten Weltmeisterschaft für die DFB Auswahl. Die Partnerschaft ergab sich eigentlich auf ganz simple Art und Weise. Adolf Dassler, Gründer von adidas, gehörte bereits 1954 als Zeugwart zum DFB Team, weswegen er mit der Mannschaft schon eine ganz besondere Verbindung hatte. Das war der Startschuss der Kooperation. Dass sich bis heute, mehr als 60 Jahre später, nichts wirklich geändert hat und der Treueschwur noch immer besteht, hätte man damals sicherlich nicht gedacht. Aber dazu später mehr.

Auch gehört seit dem Zusammenschluss immer ein Mitarbeiter der Firma adidas zum Betreuerstab des DFB Teams, was lange Zeit Adi Dassler selbst übernommen hatte. In Bern holten die Jungs dann den Pokal nach Hause, was nicht nur für die deutsche Fußball Nationalmannschaft Aufmerksamkeit im Überfluss bedeutete, sondern auch für adidas. Schnell war für alle Beteiligten klar, dass man den Ausrüster auch erst mal nicht so schnell wechseln werde. Das Eis war gebrochen.

Fremdgehen des DFB Teams

Zwischenzeitlich gab es eine kleine Unterbrechung der Kooperation. Ab dem Jahr 1974, das auch das nächste Weltmeister Jahr war, wurden auf dem Fußballfeld Trikots der Marke Erima getragen. Dies hielt sich ganze sechs Jahre, wobei man das nicht als richtiges Fremdgehen bezeichnen kann, da Erima ab 1976 eine Tochtergesellschaft von adidas war. Ab 1980 gab das DFB Team das Vertrauen wieder in die Hände von adidas.

Unter der Lupe: Design und Farben im Laufe der Zeit

Während der Europameistertitel bis heute dreimal errungen werden konnte, gab es gleich vier Weltmeistertitel für die Jungs in den Jahren 1954, 1974, 1990 und 2014. Spätestens seit dem Song der Sportfreunde Stiller, haben auch alle, die mit Fußball nichts am Hut haben, die historischen Jahre auf dem Schirm. Beim Zurückblicken mit der Family hat wahrscheinlich jeder irgendwelche historischen und emotionalen Erinnerungen und Erlebnisse an irgendeine WM, denn langweilig wird es bei Opa's oder Papa's Erzählungen nie, wenn es um die früheren Jahre geht. Die werden euch aber wahrscheinlich eher spielerische und technisch perfekte Spielzüge liefern, anstatt irgendwelche Fashion Details. Oder habt ihr schon mal euren Papa reden hören mit den Worten: "Wisst ihr noch, damals als der Mario das Siegtor gemacht hat? Dieser Rotton und der Schnitt des Trikots sah wirklich gut an ihm aus." Wohl eher nicht. Deswegen beschäftigen wir uns mal mit der Mode, obwohl ich meinen Papa im Hintergrund schon mit verdrehten Augen sagen höre: "Es ist mir völlig egal, was die anhaben, solange sie kicken können und was reißen, können sie von mir aus auch in einem Karnevalskostüm auflaufen." Ja Papa, du hast recht, aber die Designs haben doch auch immer eine Backround Story, sodass wir dem auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. And here we go ?

Storytime Trikot Design

In der ganzen Zeit überraschten uns immer wieder spannende und ausgefallene DFB Trikots, designed von adidas, die jedes Mal für sich sprechen und ab und an auch mal seine eigene Geschichte erzählen. Die DFB Trikots sind so vielfältig und verschieden designed worden, dass wahrscheinlich für jeden Geschmack was dabei ist. Auch das DFB Logo hat sich im Laufe der Jahre verändert. Während es früher oft als Eyecatcher verwendet wurde und sehr auffällig platziert war, ist es heute nicht mehr ganz so penetrant. Die früheren Trikots waren eher schlicht gestaltet, da ist es ja klar, dass das Logo dort mehr zur Geltung kommt. Was sich allerdings nie geändert hat: Der Bundesadler hat sich bis heute nicht verabschiedet.

Traditionell sieht man "Die Mannschaft" klassisch in weißen Trikots, schwarzen Hosen und schwarzen oder weißen Stutzen auflaufen. Allerdings waren die Designer auch immer wieder für eine Überraschung gut. 1966 ist es auch mal vorgekommen, dass Deutschland komplett in Weiß auflief. Auch die Auswärtstrikots boten immer wieder ganz andere Farben. Oft wurde hier mit Grün gearbeitet, wie beispielsweise beim Trikot der EM 2012, der EM 2016 und der WM 2018. Die Farben der deutschen Flagge Schwarz, Rot und Gold sieht man immer wieder. Manchmal stärker vertreten und manchmal auch als Details oder Akzente.

Ein Blick auf die Weltmeister Trikots

Bei der WM 1954 lief das Team um Fritz Walter klassisch in schwarzen Hosen und weißem Shirt auf, lediglich der Kragen war ein Detail, allerdings ebenfalls in Schwarz. Beim Auswärtstrikot setzte man auf einen Look in Grünweiß - genauso schlicht wie das Heimtrikot.

Bis zum nächsten Titel, der 20 Jahre später war, änderte sich nicht wirklich viel. Die Farben blieben gleich, sowohl bei Heim- und Auswärtstrikot. Die einzige Änderung, die man sehen konnte, war der Kragen, der sich jeweils in runder Fraktur zeigte und jeweils in Schwarz (Heimtrikot) und in Weiß (Auswärtstrikot) die Trikots zierte.

1990 gab es dann mal etwas ganz Neues. Die Nationalfarben durften jetzt nun auch mal aufs Trikot. Dies war nicht nur das Outfit für den dritten Weltmeister Titel, sondern auch das Erste mit Streifen in Schwarz, Rot und Goldgelb. Vielleicht war die neue Variante auch ein Adrenalin Kick des Wohlfühlens, jedenfalls brachten die Jungs den Pokal von Italien mit nach Hause. Kein Wunder bei der Startelf um Rudi Völler, Jürgen Klinsmann, Pierre Littbarski und Lothar Matthäus. Letzterer war auch für immer wieder für seine fantastischen und durchdachten Zitate bekannt. "Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken!" Klar, dass nach so einem Motivationsspruch nichts mehr schief gehen kann.
Auch das Auswärtstrikot durfte nun ein bisschen ausgefallener sein. Die Basisfarbe in Grün blieb erhalten, jedoch kam ein Muster dazu, um das Ganze noch ein bisschen mehr aufzupeppen.

Nachdem im Jahr 2002 der Titel nur haarscharf an die Brasilianer ging und man sich 2006 und 2010 mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille zufrieden gab, schien 2014 das Jahr für "Die Mannschaft" zu sein. Nachdem man auch in den vergangen Jahren auf Akzente und Details in Schwarz, Rot, Gold setzte, stand die Farbe Rot bei dem Heimtrikot von 2014 im Fokus. Die weiße Basis war mit mehreren untereinander angeordneten Pfeilen in verschiedenen Rottönen geschmückt, was somit für eine Art Ombre Look sorgte. Detailreich ist hierbei der schmale schwarze Streifen am oberen, sowie der ebenso schmale goldene Streifen am unteren Rand. Die Meinungen hierzu gehen bis heute auseinander, aber spätestens nach dem entscheidenden Tor von Mario Götze wollte jeder auf einmal ein Exemplar davon haben, da jeder unbedingt den vierten Stern auf seinem Heimtrikot tragen wollte (dazu gehörte übrigens auch ich). So stolz hat man Deutschland selten gesehen.
Das Auswärtstrikot zeigte sich ähnlich wie das grüne Auswärtstrikot von 2012 gestreift. Allerdings im rot-schwarz Design. Deutschland trug dieses Trikot übrigens auch beim legendären 7:1 Sieg gegen Brasilien. Wenn wir die Fußball Designgeschichte abgehakt haben, soll diesem Titel in diesem Blog auch noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, dazu mehr weiter unten.

Aber was ist mit den Fußballschuhen?

Wir reden die ganze Zeit nur über die Trikots und Designs, doch wie war das mit dem Schuhwerk eigentlich geregelt? In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Unstimmigkeiten und Diskussionen mit einzelnen Spielern. Ein Beispiel hierfür ist Günter Netzer, der bis heute eine absolute Fußball Legende ist und immer noch zu einem der besten Mittelfeldspieler der Bundesliga gehört. Auch war er Teil der Mannschaft des Europameistertitels 1972 und wurde 1974 im eigenen Land Weltmeister. Er besaß eine überragende Spieltechnik und hatte eine natürliche Autorität, was ihm außerhalb des Spielfeldes große Freiheiten brachte. Kein Wunder, dass auch genug andere Sponsoren an ihm interessiert waren. Somit hatte er nebenher Privatverträge mit anderen Schuhherstellern. Das Durchsetzungsvermögen des DFB war allerdings immer enorm, somit lief die gesamte Mannschaft bei Länderspielen immer einheitlich in adidas auf - auch beim Schuhwerk.

Diese Regel ist allerdings schon lange vom Tisch. Seit 2006 ist es den Spielern freigestellt, in welchen Fußballschuhen sie zum Spiel auflaufen. Während sich Timo Werner, Jonas Hector, Serge Gnabry, Toni Kroos und Manuel Neuer beispielsweise nach wie vor in kompletter adidas Fraktur zeigen, laufen Niklas Süle und Joshua Kimmich in Nike Tretern auf. Marco Reus schwört auf die Technologie von Puma. Die adidas Vetretung im DFB Team haben wir euch hier mal aufgeführt:

Timo Werner & der adidas X 19+

Der gebürtige Schwabe ist für seine Schnelligkeit auf dem Platz bekannt. Der Schuh ist nicht dafür da, den Sieg easy einzusacken. Er will, dass man an seine Grenzen geht und belohnt dich dann dafür. Der adidas X 19+ ist extrem leicht, das Upper ist zusätzlich ultradünn, sodass es ein reaktionsfreudiges Ballgefühl auslöst. Man wird zwar nicht so schnell wie Usain Bolt, allerdings bietet er dir einen guten Vorteil auf dem Platz, was uns auch Timo Werner immer wieder beweist.

View this post on Instagram

@dfb_team ✌️

A post shared by Timo Werner (@timowerner) on

Jonas Hector und Manuel Neuer & der adidas Predator 19.1

Definitiv ein Schuh für Profis. Ballkontrolle ist hier das A und O. Er lässt seine Skills für sich sprechen und bringt bei optimalem Einsatz im Zweikampf den Gegner zum Schwitzen. Ein sicherer Sitz ist außerdem durch das adidas Primeknit gewährleistet. Durch die besondere Struktur im Vorfußbereich werden deine Schüsse zusätzlich auch noch präziser. Egal ob Torwart oder Mittelfeld, der Schuh gibt dir das zurück, was du von ihm verlangst.

Du willst auch das Feeling, das Jonas Hector und Manuel Neuer haben? Hier geht's zum Fußballschuh >>

View this post on Instagram

A positive mindset is everything ...

A post shared by Manuel Neuer (@manuelneuer) on

Serge Gnabry & der adidas Nemeziz 19+

Mit dem adidas Nemeziz 19+ ist Serge Gnabry immer bereit, auf dem Platz alles zu geben. Was den Schuh so besonders macht: Er kommt ohne Schnürsenkel und dafür aber mit einem stretchigen Obermaterial, das zusätzlich durch Tension Tapes mit unterschiedlichen Kompressionsstärken den Fuß perfekt und passgenau umschließt. Eine bessere Ballkontrolle geht schon fast nicht mehr. Das hat uns auch Serge Gnabry in letzter Zeit oft genug gezeigt.

Du willst genauso durchstarten wie Serge Gnabry? > (öffnet in neuem Tab)">Hier geht's zum Fußballschuh>>

Toni Kroos & der adidas 11pro

Der sympathische Fußballer überrascht uns immer wieder, auch mit seinem Schuhwerk. Seit bereits 2013 spielt Toni Kroos in dem adidas 11pro. Die Massenproduktion wurde schon lange eingestellt, dennoch stellt adidas exklusiv für den Spieler, der bei Real Madrid unter Vertrag steht, dieses Modell immer noch her. Während für andere die Technologie im Fokus steht, hat Toni Kroos da seine ganz eigene Priorität. Der Schuh muss weiß sein. Und mit weiß meint er nicht einfach nur weiße Schuhe, sondern perfekt geputzte. Das macht er übrigens nach jedem Spiel selbst, denn nach Eigenaussage fühle er sich nicht wohl, wenn selbst der kleinste Schmutz vorhanden sei.

View this post on Instagram

Good performance?? two points lost?

A post shared by Toni Kroos (@toni.kr8s) on

Interessant, was welcher Spieler so für Rituale hat oder wie er die Prioritäten setzt. Ein paar der Treter dürfen sich auch schon ganz offiziell Weltmeister nennen. Für die Spieler sind sie wohl wie ein eigenes kleines Baby.

Rückblick: Der Triumph in Brasilien und die Zeit danach

Dass wir gute Chancen hatten, bei der WM gut mitzumischen, war auch mir bewusst, dennoch war man extrem vorsichtig, um auch nur die Phrase "Wir werden Weltmeister" in den Mund zu nehmen. Dementsprechend wartete man Spiel für Spiel oder auch Sieg für Sieg ab. Der Erfolg ist allerdings nicht nur auf das Spielerische zurückzuführen. Unsere Truppe war bekannt für Zusammenhalt und galt als äußerst unterhaltsam. Das bestätigte sich auch immer wieder in Interviews. Nach dem 4:0 Sieg gegen Portugal, bei dem Thomas Müller gleich dreimal den Ball ins Tor beförderte, äußerste sich Bundestrainer Joachim Löw eher verwirrt, als wie gewohnt gut reflektiert: "Ab und zu verstehe selbst ich seine Laufwege nicht." Entspannte Aussagen wie diese brachten dem Team immer mehr Sympathie und die Stimmung im Team selbst wurde nach jedem Sieg immer besser. Das Märchen 2014 wurde am 13. Juli perfekt. Ich erinnere mich noch haargenau an den Tag und an die zittrigen Momente. Nachdem es nach 90 Minuten immer noch weder Jubel noch Tränen gab, ging es in die Verlängerung. Nach 113 Minuten, zwei oder auch drei Stadionwürsten und einigen Bieren erlöste uns Mario Götze mit dem langersehnten 1:0. Nun war bis zum Schlusspfiff zittern angesagt und als er ertönte, gab es sowohl in Brasilien, als auch bei allen Public Viewings in Deutschland kein Halten mehr. Da kriegt man direkt wieder Gänsehaut, auch wenn das Ganze jetzt nun auch über fünf Jahre her ist. Auch DFB Direktor Oliver Bierhoff hatte eine Erklärung für den Erfolg: "Arbeiten. Entspannen. Miteinander sein. Trotzdem jedem seinen Freiraum lassen. Das war perfekt, das war die moderne Arbeitswelt. Und da habe ich gemerkt: Es läuft hier."

Die Euphorie war unendlich und nahezu endlos. Das Feiern ging bis tief in die Nacht, obwohl am anderen Tag ein normaler Montag für die Meisten auf dem Plan stand. Einige meiner Kollegen damals waren klüger und nahmen sich direkt frei, andere bekam man in einer nicht allzu perfekten Verfassung zu sehen. Das Schöne an der ganzen Sache: Der Chef sah auch nicht besser aus ?‍♀️ Für ein erneutes Gänsehaut Feeling könnt ihr euch hier nochmal das Siegtor anschauen:

YouTube: tjeen

Die Kommentare darunter sprechen für sich. Ein Nutzer schreibt: "Diese letzten 7 Minuten waren härter als ein Marathon :D". Ein anderer meint: "Gänsehaut pur einfach, nur Gänsehaut pur". Mehr muss man über die Emotionslage wohl nicht mehr sagen.

Bei der WM 2016 musste man im Halbfinale gegen Frankreich leider nach Hause fahren. Die Enttäuschung war groß, die Euphorie des Erfolges zuvor erloschen. Zu viel hatte man sich erhofft. Der Fokus wurde allerdings wieder schnell auf die bevorstehende WM 2018 gelegt. Als amtierender Weltmeister wusste man, die Welt schaut auf uns und das nicht unbedingt mit einem Lächeln, sondern mit einem kritischen Blick. Die WM-Quali verlief ohne Probleme, allerdings waren die Vorbereitungsspiele etwas durchwachsen. Wem das WM-Aus immer noch im Herzen weh tut, der überspringt besser einfach den nächsten Absatz, auch ich tippe das alles in nicht allzu guter Mood und mit blutendem Herzen.

Der Fluch der Weltmeister und die Treue von adidas

Die Vorrunde begann und bei dieser sollte es leider auch bleiben. Lediglich gegen Schweden konnte man einen Sieg einfahren, am 27. Juni 2018 heißt es dann nach einer 2:0 Pleite gegen Südkorea: Aus, Schluss, Vorbei. Damit ist Deutschland der 6. Titelverteidiger, der sich bereits in der Vorrunde verabschieden muss. Unter anderem ging es den beiden vorherigen Weltmeistern Spaniens (Titel im Jahr 2010, Ausscheiden in der Gruppenphase 2014) und Italiens (Titel im Jahr 2006, Ausscheiden in der Gruppenphase 2010) exakt gleich. "Woran liegt das?", fragt man sich auch heute noch. Bisher kann man nur spekulieren, woran es spezifisch beim deutschen Team lag, das wurde nach dem Aus mehr als ausführlich ausdiskutiert. Von einem verschlafenen Timo Werner über den bis in die Mitternacht zockenden Julian Draxler bis hin zu Antonio Rüdiger, der laut Berichten, auf seine Shisha auch während der WM nicht verzichten wollte. Viel Kritik war dabei und die Jungs mussten einiges einstecken.

adidas und das DFB Team gehen gemeinsam in die Verlängerung

Der Vertrag zwischen dem DFB Team und adidas war zu diesem Zeitpunkt auf 2022 angesetzt. Einige spekulierten, ob adidas überhaupt den Vertrag danach weiterführen wolle, andere setzten schon auf einen neuen Sponsor. Doch adidas überraschte: Die 3-Streifen Marke verlängerte sogar vorzeitig bis 2026. Nicht nur finanziell ein kluger Zug von adidas, sondern auch ein Liebesbeweis an den DFB: "Der deutsche Fußball-Bund und adidas gehören einfach zusammen", so der Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted von adidas .

Die EM 2020 im Mittelpunkt

Zuerst mal: Keine Angst, arg viel länger wird's nicht mehr, denn wir sind schon fast im Hier und Jetzt angekommen. Aktuell fehlen noch zwei Spiele der EM-Qualifikationsrunde, die jeweils am Samstag, den 16.November 2019 gegen Weißrussland und am Dienstag, den 19.November 2019 gegen Nordirland stattfinden. Aktuell befindet sich das deutsche Team auf Rang 2 hinter den Niederlanden. Die Ausgangslage ist gut und die Tatsache, dass Deutschland mit der Allianz Arena ein EM Stadion bereitstellt, macht die Motivation umso größer. Der Ticketverkauf startete bereits am 12. Juni, also nutzt das aus Leute, um live dabei zu sein

Der offizielle Matchball der EM 2020

Erst kürzlich gab adidas unter anderem auf der Plattform Instagram den EM-Matchball bekannt. Designtechnisch ist er mit den türkisen, gelben und pinken Details auf jeden Fall ein Hingucker. Die Basis ist schwarzweiß und trägt das adidas Logo und das Logo der Euro 2020. Hoffen wir, dass er nicht nur gut aussieht, sondern auch technisch zu maximaler Leistung der Spieler verfügt. Auch das Bild an sich spricht für sich: Zusammenhalt und das Miteinander stehen hier im Vordergrund.

Das neue DFB-Trikot made by adidas

Mit dem Matchball gibt's jetzt auch endlich ein neues Trikot fürs Nationalteam. Während die Basis weiß-schwarz gestreift ist, ist das Highlight diesmal an den Ärmeln. Diese sind am Ärmelende durch die Deutschland Flagge geschmückt. Ich persönlich bin begeistert, allerdings hatte ich die Tage auch einige Diskussionen, die bei meinem Gegenüber eher negative Meinung hervorblicken lies. Ein Trikot, das polarisiert. Wenn ihr genauso begeistert seid wie ich, habe ich zusätzlich noch Good News für euch: Das DFB Team Trikot ist ab sofort bei adidas erhältlich. Den Link dazu findet ihr >hier<< (öffnet in neuem Tab)">>>hier<<.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie die zwei weiteren EM-Quali Spiele verlaufen und wie das neue Trikot bei den Fußball Fanatikern ankommt. Wir wünschen dem DFB Team und auch adidas weiterhin viel Erfolg bei der Zusammenarbeit, verletzungsfreie Spiele und supporten die Mannschaft selbstverständlich auch aus Amsterdam. Und vergesst bloß nicht, euch das neue Trikot zu kaufen, damit seid ihr schon früher als alle anderen für die EM ausgestattet!