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Sneakernews

Wie wir Verbündete für die LGBTQIA+ Community sein können

26. Juni 2021 18:49
Wie wir Verbündete für die LGBTQIA+ Community sein können

Unübersehbar wird im Juni Pride gefeiert und damit alle Menschen. Auch wir bei Sneakerjagers zelebrieren mit einer Rainbow Week, an deren Ende wir einen Air Jordan 1 Mid 'To My First Coach' verlosen. Doch neben dem Feiern - normalerweise würden wir jetzt in unseren neuesten Kicks auf den Paraden des CSD tanzen- und den Regenbogenfarben geht es bei der LGBTQIA+ Bewegung natürlich um viel mehr. Eben um Gleichberechtigung, Vielfalt, Integration und Akzeptanz.

Seit dem Ausbruch der Pandemie dokumentiert OutRight, eine globalen Wohltätigkeitsorganisation, die Auswirkungen von COVID-19 auf LGBTIQIA+ Menschen. Dieser Emergency Fund unterstützt Organisationen, die an vorderster Front für LGBTIQ-Gemeinschaften tätig sind.

Daina Ruduša, Senior Communications Manager bei OutRight Action, kämpft für die Menschenrechte von LGBTQ+ Menschen überall. Sie beobachtet, wie das Virus "die Verwundbarkeit und Marginalisierung, mit der LGBTIQ-Gemeinschaften tagtäglich konfrontiert sind, noch verstärkt."

How to be an Ally for the LGBTQIA+ Community
Mercedes Mehling via Unsplash

Fünf Schritte für die Unterstützung der LGBTQIA+ Community

Vor einiger Zeit haben wir uns damit beschäftigt, wie wir (bessere) Verbündete für Frauen in der Sneakerszene sein können. Heute möchten wir wieder in fünf einfachen Schritten erörtern, was wir für und mit der LGBTQIA+ Community sein können. Zusammen können wir eine gute Umgebung und ein Umfeld zum Wohlfühlen füreinander schaffen.

1. Zeigt Eure Ihre Unterstützung

Lasst uns immer gegenseitig den Rücken stärken, füreinander einstehen und uns unterstützen. Ihr könnt eure Unterstützung auch schon auf die kleinste Art und Weise zeigen. Sagt, dass ihr euch kümmert, dass es euch nicht gleichgültig ist, liked Beiträge, kommentiert, kommt in einen Austausch, diskutiert und hört zu. Am wichtigsten ist es Zeit zu spenden für all das, und vielleicht ja auch ein klein wenig Geld.

Ihr könnt gerne den Links hier folgen und euch selbst ein Bild von den NGOs machen. ScoopWhoop schlägt sieben NGOs in Indien vor, hier kommt ihr zur Pride Foundation oder auch zu Workplacepride.

2. Supportet Businesses

Das kann auf jeden Fall ein wenig knifflig werden. So müssen wir aufpassen, ob Unternehmen nicht einfach nur so tun, als würden sie die Rechte der LGBTQIA+ Bewegung unterstützen. Außerdem sind manche Unternehmen bei einem Thema fortschrittlich, bei einem anderen aber nicht. Lasst euch nicht vom äußeren Erscheinungsbild und dem Rainbow-Logo ablenken. Checkt für mehr Info gern mal teenVogue oder auch newnownext.

Schaut euch freilich auch nach lokalen und kleinen Unternehmen um, die die Gemeinschaft (vor Ort) unterstützen. Setzt euer Geld dabei auf auf Unternehmen, die von LGBTQIA+ Menschen und Allys geführt werden.

Die Sissi-Agentur hat euch nach dem Diversity Audit ein Ranking der DAX-Konzerne im Schwerpunkt LGBTQIA+ zusammengestellt.

3. Werdet zum Echo mit Megafon

Geschichten sind entscheidend und prägend, also hören wir ihnen genau und aufmerksam zu. Denn nur sie geben uns einen Blick in das Leben, das anders ist als das eigene. Jedes Leben ist das, weshalb zuhören auch so unglaublich wichtig ist. Keiner kann verstehen ohne es nicht selbst erlebt zu haben, egal wodurch wir gehen. Akzeptieren wir also einerseits das (mögliche) Unwissen unserer Mitmenschen und schenken ihnen Geduld, lasst uns andererseits wiederum neugierig und geduldig sein.

So können wir zu mitfühlenden Menschen werden. Lest, hört und teilt die Geschichten mit euren Liebsten und eurer Platform. Daina Ruduša rät: "It’s ok not to understand – be comfortable being uncomfortable, ask questions, but don’t force people to talk about their identity if they are not comfortable doing so."

Black Lives Matter Pride
Allys für LGBTQIA+
teenVogue

4. Bleibt nicht still, wenn ihr Ungerechtigkeit seht oder erfahrt

Ehrlichkeit, Offenheit und Kommunikation können sehr effektiv sein, um die Meinung anderer zu ändern oder zumindest um in einen konstruktiven Austausch zu kommen. Es wird schwierig für Menschen, zu hassen oder abzulehnen, womit sie auf Augenhöhe konfrontiert sind und wenn hinter etwas Abstraktem ein Gesicht und eine Person steht.

Seid dabei aber nett. Bringt der anderen Person genauso viel Respekt entgegen, wie ihr es für euch wünscht. Seid behutsam miteinander. Ermutigt Menschen neue, alternative Standpunkt zu sehen.

5. Nehmt an einem virtuellen Pride-Event teil

Robbie de Santos sagt: "This Pride season, it’s important to come together – in our communities, in our schools, workplaces, online and on the streets – to celebrate who we are, celebrate how far we’ve come, and fight for the freedom, equity and potential of every single one of us."

Ruduša empfiehlt: Global Black Pride, World Pride (was auch einen starken Bildungsanspruch hat) oder Can’t Cancel Pride. Außerdem findet in Deutschland der erste PRIDE DAY GERMANY der Geschichte statt. So könnt ihr am 22. Juli 2021 die LGBTQIA+ Vielfalt am Arbeitsplatz feiern.

Firmen können sich auf der Social Media Wall unter dem Hashtag #PrideDayGermany verwegen und so mit den Mitarbeitern kreativ. Erfahrt hier mehr zum PRIDE DAY GERMANY.

Seid bunt, seid respektvoll und seid wer ihr seid!