Saucony: Vom ersten olympischen Marathon bis zum Laufhype in den USA!

Saucony. Viele assoziieren nicht sofort die Sportmarke mit diesem Namen. Wir von Sneakerjagers vermissen manchmal in der Sneakerszene die Aufmerksamkeit fĂŒr die Marke und die besonderen Sneaker. Auf den Straßen rutscht er doch recht unbegrĂŒndet in den Hintergrund, aber erst vergangenes Wochenende waren wir fĂŒr euch auf der Sneakerness in Köln. Dort hat Sergey Vetrov mal wieder gezeigt, warum gerade Saucony eine super interessante Marke mit einer echten Story ist.

Die Marke hat sich dem Laufsport verschrieben. Das ist der Core, die Leidenschaft und die Philosophie von Saucony. Genau das merkt man auch bei allen Produkten, die das Unternehmen konzipiert, designed und herstellt.

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Saucony: Der Beginn einer Ära

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Schon 1898 wurde Saucony gegrĂŒndet. Kaum zu glauben, denn zu dieser Zeit war von den meisten Sportartikelherstellern nur zu trĂ€umen. Die ersten AnfĂ€nge machten die vier jungen Unternehmer William A. Donmoyer, Thomas S. Levan, Walter C.C. Snyder und Benjamin F. Reider in der Saucony Schuh Manufaktur in Kutztown, Pennsylvania. Das Laufen war zu dieser Zeit als Sport noch ĂŒberhaupt nicht etabliert. Erst 2 Jahre vor Saucony's GrĂŒndung fand der erste olympische Marathon ĂŒberhaupt statt. Ein Jahr vor der GrĂŒndung wurde der erste Boston Marathon in Massachusetts organisiert. Mit der Idee professionelle Schuhe fĂŒr LĂ€ufer zu entwickeln, war Saucony der Erste und Einzige auf dem Markt. Der Name Saucony stammt ĂŒbrigens von dem Wort 'saconk' ab. Es stammt aus der Sprache der amerikanischen Ureinwohner, des Indianerstamms Lenni Lenape und bedeutet so viel wie 'der Ort an dem sich zwei FĂŒĂŸe treffen'

Vom Anfang bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts

Aus der anfĂ€nglich kleinen Schuhfabrik entwickelte sich mit der Zeit ein ganzes Unternehmen. Um 1910 war Saucony in der Lage in seiner zweistöckigen Fabrik aus rotem Backstein bis zu 800 Schuhe pro Tag zu produzieren. D.h. wortwörtlich Schuhe am 'laufenden' Band. Zu dieser Zeit entwickelte sich das Laufen auch immer mehr zu einem richtigen und ernsthaften Sport. Diese Chance musste Saucony natĂŒrlich fĂŒr sich nutzen, denn das war genau die richtige Zeit. Sie wollten Schuhe entwerfen, die das Laufen fĂŒr Sportler fĂŒr immer verĂ€ndern. Und das in einer Zeit, in der es noch gar keine professionellen Laufschuhe fĂŒr Sportler gab. Sie liefen meistens in Spikes, Lederschuhen oder sogar Barfuß. Heute wĂ€re daran gar nicht mehr zu denken. Saucony war mit seiner Idee und seinen Schuhen zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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Frank Shorter und der Laufhype in den USA

Mit der Mission von Saucony ging es auch schnell voran. 1958 machten sie den Anfang mit dem 7446 Spike. Das Obermaterial war aus KĂ€nguru Leder, was den Schuh super leicht machte und den LĂ€ufern somit ein besseres TragegefĂŒhl und einen Vorteil beim Laufen verschaffte. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Die Marke fĂŒr Laufschuhe wollte eine Innovation: Einen professionellen Laufschuh fĂŒr die Straße. Und nachdem der US-Amerikaner Frank Shorter 1972 die Goldmedaille beim olympischen Marathonlauf gewann, begann der Hype um das Laufen in den USA so richtig. Die perfekte Zeit fĂŒr Saucony und die Schuhe der Marke. Durch ihre innovativen Technologien und der QualitĂ€t entwickelten sich die Schuhe zu einer Geheimwaffe von erfolgreichen Sportlern und spĂ€ter zu den angesagtesten Laufschuhen der Zeit. 1977 wurde das Unternehmen vom Consumer Reports Magazin mit der Auszeichnung 'Beste QualitĂ€t' geehrt.

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Das war der Beginn und Startschuss fĂŒr den langjĂ€hrigen und langlebigen Erfolg. Wenn ihr wissen wollt, wie die Story weiter geht und welche Schuhe zu Legenden geworden sind, dann folgt in den nĂ€chsten Tagen unbedingt unserem Blog. In unserer Newsblog Kategorie 'Brand Reports' versorgen wir euch mit interessanten Stories, Infos und Geschichten ĂŒber Brands, die ihr vielleicht noch nicht kanntet.

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Alina liebt Fashion und Sneaker und ist unsere Style Expertin. Sie informiert euch ĂŒber die neuesten Sneakertrends und Style Inspirationen. Sie ist kreativ, aber chaotisch und wĂŒrde am liebsten mehrere Blogs gleichzeitig schreiben, da ihr oftmals 100 Ideen und Gedanken gleichzeitig durch den Kopf gehen. Trotz ihrer Verpeiltheit strahlt sie viel Ruhe aus, wovon jeder im Team immer wieder profitiert. Um ihren einfallsreichen Kopf mal zu entspannen, findet man sie nach der Arbeit oft im Fitnessstudio oder auf ein GlĂ€schen Wein in einer Bar. Mit ihrer lockeren Art ist ein angenehmer Tag vorprogrammiert und auch der Kölsche-Flair kommt nicht zu kurz.

Sergey Vetrov und seine Liebe zu Saucony

Wer ist Sergey Vetrov und was hat er mit Saucony zu tun? Das fragt ihr euch vielleicht jetzt, oder ihr kennt den berĂŒhmten Sneakersammler schon und wisst was es mit seiner Liebe zu Saucony auf sich hat. In unseren Blogs in der Rubrik 'Brand Reports' haben wir euch schon mehr zur Story von Saucony erzĂ€hlt. Viele wissen nicht sofort, was es mit der Marke auf sich hat und welche Sneaker zu der Marke gehören. Aber als wir vergangenes Wochenende fĂŒr euch auf der Sneakerness in Köln waren, haben wir Sergey getroffen und uns mit ihm unterhalten. Er hat uns mal wieder gezeigt, dass Saucony völlig unbegrĂŒndet in dem Kopf des ein oder anderen in den Hintergrund rĂŒckt.

Sergey Vetrov aus Moskau ist leidenschaftlicher Sammler von Saucony Sneakern. Aber er ist nicht nur irgendein Sammler, sondern er hat die grĂ¶ĂŸte Saucony Sammlung auf der Welt. Seine Kollektion besteht mittlerweile aus ĂŒber 500 Sneakerpaaren der Brand. Da kommt man aus dem Staunen erstmal nicht mehr raus.

Die grĂ¶ĂŸte Saucony Sammlung der Welt

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Sergey Vetrov auf der Sneakerness Cologne

Alles begann 1996. Oder eigentlich schon frĂŒher, denn Sergey kannte Saucony zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre und war immer begeistert von der Marke. Leider war es ihm bis dahin nie möglich ein Sneakerpaar zu kaufen. Und dann 1996 kaufte er sich sein erstes Paar Saucony Sneaker. Eher unbewusst und ohne jeglichen Gedanken jemals die Sneaker sammeln zu wollen, kaufte Sergey sich die Sneaker, weil er sie cool fand und um sie im Alltag zu tragen. Daraus entwickelte sich ĂŒber die Jahre eine echte Liebe und Passion fĂŒr die Sneaker. Sergey kaufte immer mehr Saucony's, aber immer noch nicht mit irgendeinem Gedanken an eine Sneakersammlung. Er fand die Sneaker schön und das war seine einzige Motivation.

Doch nachdem sich irgendwann so viele Schuhe in seinem Schrank angesammelt haben, kam ihm die Idee aus den Sneakern eine Sammlung zu machen. Und wie bei einem Zeitstrahl, wollte er die Geschichte der Marke aufzeigen. Denn er hatte so viele Sneaker, dass man förmlich jede VerĂ€nderung im Design oder Innovationen in seiner Sammlung ablesen konnte. Und so entwickelte sich aus der Idee, die er vor ca. 10 Jahren hatte eine Sammlung, die mittlerweile aus mehr als 500 Sneakern besteht. Er hat alle Kollaborationen gesammelt, limited Packs und special Editions. Ein Drittel seiner Sammlung besteht aus vintage Modellen, von denen manche schon ĂŒber 45 Jahre alt sind. Seine Leidenschaft fĂŒr die Schuhe geht sogar so weit, dass er 2015 anfing sich Tattoos stechen zu lassen, dessen Motive in Verbindung zu Saucony stehen. Wenn das kein Liebesbeweis ist!

Sergeys Sneakermuseum

Nachdem Sergey 10 Jahre aktiv Saucony's gesammelt hat, will er nun so viele Menschen wie möglich an seiner Story teilhaben lassen. Deshalb kam ihm die Idee aus seiner Sammlung mehr zu machen, als 'nur' eine Sammlung. Er wollte ein Sneakermuseum kreieren, um seine Liebe zu Saucony zu zeigen, aber auch um die Geschichte der Marke, die so viele ĂŒberhaupt nicht kennen zu teilen, und um die Marke bekannter bei den Menschen zu machen. Anhand seinen Sneakern kann die gesamte Geschichte widergespiegelt werden. Er möchte dabei auch nicht nur die Sneaker zeigen, sondern die Story jedes einzelnen Sneakers erzĂ€hlen, wie, warum und wann sie designed wurden, wie Sergey sie gekauft hat und welche Erfahrungen er mit den unterschiedlichen Sneakern gemacht hat. Wie ist er z.B. aus seiner Heimat in Moskau an diesen ganz bestimmten Sneaker gekommen, der nur an einem ganz anderen Ort der Welt verfĂŒgbar war? Und welche Erlebnisse verbindet er mit diesem oder jenem Paar? Ganz viele Geschichten, die sich zu einer großen Lebensgeschichte versammeln: Die Saucony Sneaker Geschichte.

Sergey hat schon ein ganzes Konzept entwickelt, was er Schritt fĂŒr Schritt realisieren möchte. In Zukunft möchte er zusammen mit anderen Sammlern ein richtiges Museum eröffnen mit super coolen und vielen Features, die euch ein richtiges Sneakererlebnis ermöglichen. Also macht euch gefasst auf viel Neues in der Zukunft. Wir halten euch auf alle FĂ€lle mit allen neuen Infos und Details auf dem Laufenden.

Ihr wollt mehr ĂŒber Sergeys Sneakermuseum erfahren und wie er die Idee entwickelt hat? Dann bekommt ihr hier super viele Infos und Details>>

Saucony heute: Tradition & Innovation

Wir haben euch in den letzten Tagen schon viel ĂŒber die Marke Saucony in unseren Blogs erzĂ€hlt. Wenn ihr die Hintergrundstory und die Geschichte der Marke noch nicht kanntet, dann kommt ihr hier zu den ersten AnfĂ€ngen und wie alles begann. Was waren die ersten erfolgreichen Schuhe der Marke? Das haben wir euch in unserem Blog ĂŒber die Saucony Originals erzĂ€hlt. Aber was genau macht Saucony eigentlich heute aus?

Tradition

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Seit der GrĂŒndung im Jahr 1898 hat Saucony sich dem Laufen verschrieben. Und dieser rote Faden zieht sich durch die gesamte Unternehmensphilosophie, das Handeln und das Herz von Saucony. Dass sich die Marke seit ĂŒber 100 Jahren treu bleibt, macht sie auch aus. Diese Tradition können wir auch in den Sneakern wiederfinden. Saucony lĂ€sst die Originals, die Legenden der Marke, immer wieder aufleben, indem die Marke mit den unterschiedlichsten Designern und SportschuhgeschĂ€ften kollaboriert. Dabei bringt Saucony die einzigartigen Styles und Formen der Originals immer wieder zurĂŒck in eine neue Zeit, als limited Editions. So erinnert die Marke neben seinen stĂ€ndigen Innovationen immer an seine Wurzeln und ersten Erfolge.

Innovation

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Saucony existiert fĂŒr LĂ€ufer. Und da sich die LĂ€uferwelt stetig weiterentwickelt und verĂ€ndert, ist auch Saucony dazu gezwungen und inspiriert, immer an Innovationen zu arbeiten. Zum Beispiel haben sie 2003 mit verschiedenen LĂ€ufern und Spitzensportlern den Kilkenny XC Spike entwickelt. Er war mit seiner leichten und bequemen Passform eine echte Innovation fĂŒr die Branche und war deshalb auch ziemlich schnell der Spitzenreiter unter seinen Konkurrenten. 2009 kam die nĂ€chste Revolution, diesmal fĂŒr LĂ€ufer auf der Straße oder anderen Outdoor UntergrĂŒnden. Der Kinvara hat mit seiner 4 MM-Sprengung zwischen Ferse und Vorderfuß die gesamte Laufschuhbranche grundlegend verĂ€ndert. Das gibt dem LĂ€ufer ein natĂŒrliches LaufgefĂŒhl, ohne dabei die DĂ€mpfung zu verlieren. Das stimmt auch mit den Ergebnissen ĂŒberein, die Saucony bei seiner Forschung der Human Performance & Innovation Lab herausbekam. Daraufhin hat der Sportschuhhersteller die Sprengung bei allen Hauptmodellen grĂ¶ĂŸtmöglich verringert.

Engagement

Mit Laufen verĂ€ndern. So kann man die Mission von Saucony beschreiben. Sie wollen nicht nur gute Produkte herstellen, die das Leben der LĂ€ufer erleichtert, sondern die gesamte Laufkultur verĂ€ndern und verbessern. Deshalb haben sie 2006 die Run For Good Foundation gegrĂŒndet. Mit dieser Organisation wollen sie zu einem aktiven und gesunden Lebensstil von Kindern beitragen und sie zum Laufen inspirieren. Schon ĂŒber 1 Millionen Dollar sind in die Foundation geflossen, um der Fettleibigkeit bei Kindern entgegenzuwirken. 2011 hat Saucony mit dem 'Find Your Strong' Statement LĂ€ufer auf der ganzen Welt inspiriert und zusammengebracht. Sie haben sich dieser Sportart voll und ganz gewidmet und dies zeigen sie auch immer wieder in ihren Statements. Es geht um die Sportart, das Laufen, um die LĂ€ufer und um die Menschen. Das macht das Unternehmen und den Erfolg auch aus! Wir finden das ist eine Story, die geteilt werden muss.

Ein guter Tag bei Saucony ist ein Tag, an dem wir laufen können. Es ist ein großartiger Tag, wenn wir jemand anderen zum Laufen inspirieren.

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